„Am schönsten war, dass wir vor so einer Kulisse gewinnen konnten!“ – So war der ACSL Basketball Gameday 2

Nach einem sensationellen Start in die Basketball-Season, setzten die Teams und Uni-Communities beim ACSL Basketball Gameday 2 am 14.12. nochmal einen drauf! Hochmotivierte und in Teamfarben gefärbte Fanblocks feuerten ihre Unis in der prall gefüllten und bebenden Stadthalle bei vier spannenden Spielen und vollem rundum Programm an!

Game 1: BOKU Beez vs. MedUni Serpents

Der Startschuss zum zweiten Basketball Gameday fiel mit den Ladies der BOKU Beez und MedUni Serpents. Nicht nur am Feld, sondern ganz klar auch auf der Tribüne große Rivalen! Denn diese beiden Unis liefern sich derzeit ein sichtliches Kopf-an-Kopf-Rennen im Ranking um den Community Award!

„Einige von uns, inklusive mir, hatten noch nicht oft vor Publikum gespielt, somit waren die ersten paar Minuten etwas hektisch auf unserer Seite – zugunsten der Serpents.“ – sagt Ivana Sapina der BOKU Beez. Nach zwei Siegen gegen WU und ZSU, wollten sich die Spielerinnen jedoch nicht ausruhen! Die MedUni Serpents hatten einige Abgänge, aber genauso auch Neuzugänge am Roster. „Auch auf unserer Seite hatten wir Yasi, eine unserer Top Scorerinnen, die verletzt ist und nicht spielen konnte. Unsere Italienerin Bella Irene, musste Monate vor dem Match verletzungsbedingt aussetzen, hatte sich aber mit Ach und Krach fürs Spiel aufgerafft. Durch all das konnte wir das Spiel nicht wirklich gut einschätzen. Was wir uns jedoch nicht erlaubten, war den Gegner zu unterschätzen. Somit haben wir weiterhin hart trainiert, um auch auf jedes Szenario vorbereitet zu sein.“ – erzählt Ivana Sapina weiter.

© Markus Rist

Die BOKU Beez konnten sich nach ihrem Start mit Zuspruch von ihrem Coach Harry und der starken Community im Rücken schnell wieder fangen! „Nach der ersten Aufregung kehrte wieder Ruhe ins Spiel ein und wir konnten solide weiter die Führung halten! Was man richtig bei uns spüren konnte ist, dass wir unheimlich gut miteinander als Team interagieren! Das ist bestimmt darauf zurückzuführen, dass wir das privat genauso tun.“

Letztendlich konnten die Damen der BOKU Beez das Spiel mit +20 Punkten für sich entscheiden! Die Fanblocks beider Unis stärkten ihren Teams bis zur letzten Sekunde den Rücken und gaben abseits des Feldes ordentlich Gas!

© Robert Kern

„Mit drei Siegen in der Tasche treffen wir demnächst auf die TU, einer der härtesten Gegner der Liga! Wir werden bis dahin weiterhin alles geben! Was ich an diesem Punkt im Namen meines Teams sagen kann ist, dass wir es ihnen auf keinen Fall leicht machen werden! Harrys Worte nach dem letzten Sieg waren: „Ihr habt gut gespielt und verdient gewonnen, aber ich weiß dass ihr es viel besser könnt.“ – Und das wollen wir uns, ihm und unseren Fans das nächste mal beweisen. Beez out!“ – zeigen sich Ivana Sapina und das Damenteam der BOKU Beez motiviert!

Final Score: BOKU Beez 38:18 MedUni Serpents

Game 2: Uni Wien Emperors vs. WU Tigers

Mit einer jeweils so starken Community und einem so gigantischen Fanblock, wie sie diese Unis noch nie zuvor im Basketball gesehen hatten, überraschten Uni Wien und WU beim zweiten, sehr spannenden, Spiel! Sogar Frau Rektorin Hanappi-Egger der WU Wien mischte sich unter die Fans in blau, was das Team der Tigers, neben dem Fakt, mit einem Sieg ein fixes Ticket für das Final Four zu ergattern, gleich doppelt anspornte!

© Markus Rist

„Wir wussten vor dem Spiel schon, dass es schwierig wird, vor allem, nach unserem letzten Auftritt gegen die TU, der ja eher ausbaufähig war. Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen: Wir haben beim letzten Spiel echt Charakter beweisen, Moral bewiesen und wirklich gezeigt, dass wir Basketball spielen können und sowohl die Offense, als auch die Defense, um einiges verbessert war! Wir haben alle vollen Einsatz gezeigt.“ – lobt Anton Kassmannhuber sein Team der Uni Wien Emperors.

© Robert Kern

Ja, das spannende Spiel der zwei kämpferischen Teams konnte sich sehen lassen!

Nach einem starken Anfang gingen erst die WU Tigers in Führung, dann zur Halbzeit die Uni Wien Emperors! Zum Ende des dritten Viertels übernahmen die WU Tigers mit +10 Punkten erneut das Ruder, bis sich der Spieß im vierten Viertel nochmal umdrehte. Die Uni Wien Emperors schafften erneut kurzzeitig die Führung, versenkten einige schwierige Würfe, bis die WU Tigers bei 40 Sekunden auf der Uhr mit nur einem Punkt aufholten. Das Publikum tobte! In den alles entscheidenden und hochspannenden letzten Sekunden, gelangen den Tigers nochmal 6 Punkte zum Sieg!

© Robert Kern

„Das Spiel war heute Werbung für den Sport vor den Augen der zahlreich erschienenen Zuschauer_innen und der Rektorin der WU Wien. Mit einer geschlossenen Teamleistung konnten wir verdient den Sieg einfahren und wir freuen uns, dass wir im Final-Four stehen. Am kommenden Spieltag geht es gegen die TU. Dies wird sicher ein guter Gradmesser für das Finalturnier im März.“ – sagt Chris Ruzicka der WU Tigers.

„Wir gratulieren der WU natürlich zum Sieg und werden beim nächsten Spiel gegen die BOKU nochmal alles was wir draufhaben, auf´s Parkett bringen, dass wir vielleicht doch noch eine Überraschung gegen den Champion von letzter Season landen können. Kompliment auch an die Fans! Wir hatten noch nie so eine coole Stimmung wie beim letzten Spiel! Es war wirklich eine geile Atmosphäre!“ – fährt Anton Kassmannhuber fort.

Final Score: Uni Wien Emperors 54:61 WU Tigers

Game 3: TU Robots vs. ZSU Stallions

Im dritten Spiel des zweiten Basketball Gamedays trafen TU Robots, die sich beim Season Opener bereits an einem hohen Sieg gegen die Uni Wien Emperors erfreuen durften, auf die ZSU Stallions, die zuvor eine Niederlage gegen die BOKU Beez einstecken mussten.

„Wir wussten, dass nach unserem „Blowout-Sieg“ beim ersten Gameday nicht jedes Spiel so sein wird und nahmen die Aufgabe sehr ernst. Wir durften die ZSU Stallions trotz allem nicht unterschätzen, wollten unser schnelles Spiel durchziehen und durch gutes Zusammenspielen auch zu guten Würfen kommen.“ – sagt Maximilian Misangumukini der TU Robots zu den Vorbereitungen.

© Robert Kern

Das brachten die Spieler der TU im ersten Viertel auch auf´s Parkett, denn diese sorgten eindrucksvoll für klare Verhältnisse: Sie setzten ihren Gameplan um, machten in der Defense dicht, zogen ihre Systeme in der Offense durch und kamen so zu guten Abschlüssen! Beginnend mit dem zweiten Viertel, ließen die TU Robots ein wenig nach, was den ZSU Stallions wiederum in die Karten spielte.

© Robert Kern

Nach der Halbzeitpause konnten die Roboter jedoch wieder zu ihrem Spiel finden und plangemäß das umsetzen, was sie von Anfang an vorhatten: Durch solides Zusammenspiel wussten sie sich aus schlechten Phasen zu helfen. Mit drei Dunks ist es ihnen zudem gegen Ende hin gelungen, ihrem treuen und überaus motivierten Fanblock eine Extra-Showeinlage zu bieten.

© Markus Rist

„Generell können wir uns für´s Erste zufrieden zeigen, jedoch ist der Titel das endgültige Ziel! Wir wissen, woran wir weiter hart arbeiten müssen. Nach zwei „Blow-Out-Siegen“ ist die Gefahr abzuheben groß, unsere Coaches sorgen dafür, dass das auf keinen Fall passieren wird. Im Jänner treffen wir einen Gegner auf Augenhöhe. Die ersten zwei Spiele sind jetzt abgehakt und vergessen, sodass wie uns komplett auf das nächste fokussieren können. Wir sind uns sicher, vor allem mit der Unterstützung unserer tollen Fans, dass wir auch im Jänner siegreich vom Parkett gehen werden.“ – zeigt sich Maximilian Misangumikini motiviert.

Auch Stallions-Spieler Michael Tripes ist trotz der beiden Niederlagen positiv: „Ich bin stets davon überzeugt, dass unser Spielgeist lodert und wenn er mal entfacht, dann wird uns kein Team der Liga aufhalten können.“

Final Score: TU Robots 78:54 ZSU Stallions

Game 4: BOKU Beez vs. MedUni Serpents

Zum letzten Spiel des Tages trafen sich BOKU Beez und MedUni Serpents zum zweiten Mal am Feld. Diesmal jedoch die Herren! Die Rivalität konnte man erneut, wie war es auch anders zu erwarten, sowohl am Feld, als auch auf der Tribüne, extrem spüren!

© Robert Kern

„Die Fanblocks waren unglaublich! Es macht dann um einiges mehr Spaß zu spielen und motiviert mich persönlich sehr.“ – erfreut sich Philipp Germ der BOKU Beez an der gigantischen Fankulisse in „Black and Yellow“. Auch Kilian Freisl der MedUni Serpents betont: „Unsere Fans waren wieder einmal der absolute WAHNSINN! Sie haben uns wie in gewohnter Manier während dem ganzen Spiel lautstark unterstützt. Das war echt unfassbar! Das pusht einen nochmal zusätzlich, wenn man am Spielfeld steht, obwohl man komplett fokussiert ist!“

© Robert Kern

Die rege Anteilnahme der Community haute die Spieler regelrecht aus den Socken! Kein Platz in der Wiener Stadthalle blieb unbesetzt! Keine Sekunde wurde es still! Denn auch das Spiel war bis zum dritten Viertel sehr spannend und ausgeglichen!

Zu Beginn konnten sich die BOKU Beez ihre Führung sichern! Im dritten Viertel kämpften sich die MedUni Serpents mit + einem Punkt heran! Letztendlich reichte das starke Zusammenspiel der Beez aus, um sich mit einer guten Führung abzusetzen.

„Wie erwartet ist die BOKU nicht zu unterschätzen gewesen. Dennoch haben wir uns teilweise überraschen lassen und das haben Sie ausgenutzt.“ – sagt Kilian Freisl zum Spiel. „Am schönsten war, dass wir vor dieser Kulisse gewinnen konnten! Ich bin so dankbar für die Leute, die das alles organisieren! Wie den Punschstand in unserem Sektor, die Aktion mit den Papierfliegern oder die ganzen coolen Schilder und Plakate! Alle waren super drauf, das macht echt Spaß mit so vielen coolen, netten Leuten eine gute Zeit zu haben!“ – zeigt sich Philipp Germ der BOKU Beez weiter von der Atmosphäre begeistert.

„Wir freuen uns schon auf den nächsten Gameday gegen die ZSU Stallions, wo wir unbedingt gewinnen müssen, damit wir im Final Four stehen!“ – fügt Kilian Freisl noch hinzu.

Final Score: BOKU Beez 55:40 MedUni Serpents

Am 26.01. geht´s auf der Schmelz in die dritte Runde!

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