„Wir müssen auf „Mamba-Mentality“ umschalten“ – Vom Gameday 3 ins große Final Four!

Der letzte ACSL Basketball Gameday der Regular Season ging am 26.01. über´s Parkett! Unsere 6 Herrenteams mussten am Feld nochmal kämpfen! Für sie alle ging es um das große Final Four am 14.03. und einen wichtigen Schritt in Richtung heißbegehrte Trophäe! 3 der Teams – MedUni Serpents, Uni Wien Emperors und ZSU Stallions – bangten noch um das vierte und allerletzte Ticket für den finalen Spieltag in der Wiener Stadthalle. BOKU Beez, TU Robots und WU Tigers hingegen, die die Season bis zum Gameday 3 jeweils ungeschlagen bestritten, hatten ihren Fixplatz bereits in der Tasche und rangen nun um die Tabellenplatzierungen!

Wie die Chancen vor dem Gameday standen und welche Szenarien sich anboten, kannst Du hier nochmal nachlesen!

Nachdem die Damen der WU Tigers und ZSU Stallions den Startschuss lieferten und die Stallions mit 23:12 bei ihrem „Heimspiel“ dominierten, waren auch deren Herren und die der MedUni Serpents an der Reihe.

Game 2: MedUni Serpents vs. ZSU Stallions

© Markus Rist

„Wir sind natürlich voller Motivation ins Spiel gestartet, weil wir uns den Platz im Final Four sichern wollten. Wir wussten aber, dass es keine Geschenke geben wird. Was uns besonders gefreut hat war, dass die Fans wieder ordentlich Stimmung gemacht haben, in die Halle gekommen sind, uns angefeuert und Gas gegeben haben. “ – sagt Philipp Lehner der MedUni Serpents zum Spielstart von Game 2.

„Unsere Kommunikation in der Defense war gut. Vor allem am Anfang konnten wir den Weg zu leichten Punkten verhindern. Nach einigen Schwierigkeiten konnten sich dann die Schlangen mit Treffern von draußen durchsetzen und den richtigen Rhythmus finden. Unsere Offense war von Anfang an viel zu hektisch, was uns durch unsere begrenzte Spieleranzahl nicht unterstützt hat. Wir müssen unser Spiel für die nächste Saison disziplinierter gestalten und Vertrauen aufbauen.“ – so Alessandro Cocozza der ZSU Stallions zum Spiel, welches mit einer 60:32 Niederlage für die ZSU Stallions unglücklich endete und deren Season-Aus verzeichnete.

Für die MedUni Serpents geht´s im Final Four weiter!

Freuen konnten sich hingegen Philipp Lehner und sein Team der MedUni Serpents! Mit ihrem Sieg hatten sie am Ende des Tages die Bestätigung für den letzten Fixplatz im Final Four am 14.03.!

„Wir waren darauf aus, das Spiel zu gewinnen. Rückblickend eine besondere Bedeutung für das ganze Team hatte es auch, dass wir am Todestag von Kobe Bryant den Sieg holen konnten. Vor dem Match haben wir noch darüber geredet, dass wir sozusagen auf „Mamba-Mentality“ umschalten müssen, weshalb das Ganze neben des Final Fours für uns noch viel mehr Bedeutung bekommen hat. Wir haben zwar nicht unsere Höchstleistung gezeigt – die werden wir dann aber hoffentlich im Final Four zeigen können! Gerade weil wir uns noch den letzten Platz erkämpft haben, sind wir umso motivierter, das auch auszunützen und nicht einfach so zu verspielen. Wir geben auch schon Gas in den Trainings und haben noch eine Rechnung vom letzten Jahr mit der TU offen. Da haben wir im Halbfinale gegen sie verloren. Ich glaub nicht nur unsere Spieler, sondern auch unsere Fans sind motiviert dafür. Dennoch haben wir großen Respeekt vor der TU, da sie das einzige ungeschlagene Team sind – was wir natürlich versuchen werden zu ändern. Wir haben keine Angst und sind zuversichtlich, das Spiel gewinnen zu können!“ – fährt Philipp Lehner fort.

Im Eröffnungsspiel geht es am 14.03. beim großen Final Four für die MedUni Serpents gegen die TU Robots in den Endspurt der ACSL Basketball Season 2019/20. Wer letztendlich am selben Tag gegen 19 Uhr im Finale stehen wird, wird sich noch zeigen!

Game 3: BOKU Beez vs. Uni Wien Emperors

© Markus Rist

Besondere Spannung konnte man beim dritten Spiel verzeichnen: Der amtierende Champion, die bis zum 26. Jänner ungeschlagenen BOKU Beez, am Feld  gegen die Uni Wien Emperors, die diese Season zuvor nur Niederlagen einstecken mussten. Doch die Uni Wien Emperors überraschten mit einer soliden Leistung. Mal führte das eine Team, mal das andere!

Stolz erzählt uns Anton Kassmannhuber der Uni Wien Emperors vom vergangenen Spiel: „Angefangen hat es bei uns nicht ganz so hervorragend. Viele Spieler sind krankheitsbedingt leider ausgefallen. Ich muss ehrlich sagen, ich habe noch nie bei den ACSL Gamedays so ein emotional anstrengendes und aufreibendes Spiel mit so vielen Up´s and Downs gehabt! Ich kann nur ein Kompliment an die ganze Mannschaft aussprechen: Es hat echt jeder seinen Teil dazu beigetragen! Auch in brenzligen Situationen haben wir uns immer wieder zurückgekämpft und sind cool geblieben. In der Overtime dieses Spiel zu gewinnen war sicher der größte Erfolg, den ich bisher miterleben durfte mit den Emperors. Extrem geil! – Wir haben uns wieder gesteigert vom letzten Gameday und sind letztendlich belohnt worden, das ist natürlich super! Trotz allem muss man sagen, dass wir das Saison Ziel, das Final Four, leider nicht erreicht haben. Dafür waren wir wahrscheinlich im ersten Spiel gegen die TU zu schlecht. Sehr schade. Nach diesem Spiel gegen den amtierenden Champion ist die Motivation für die nächste Saison aber enorm! – Und ein kleiner Seitenhieb zu den „Stimmen zum Spiel“: Anscheinend hat die Uni Wien doch den größeren Pool an Talenten im Vergleich zur BOKU.“ – lacht Anton.

Für die BOKU Beez, die sich letzten Endes mit 56:63 geschlagen geben mussten, geht es jedoch im Final Four am 14.03. weiter! Sie hatten ihr Ticket zuvor schon gesichert. Fraglich war nur, gegen wen es am letzten Spieltag der ACSL Basketball Season geht.

Final Four: BOKU trifft auf WU!

„Das ganze Spiel ist mehr oder weniger hin und her gegangen. Man hatte eigentlich immer das Gefühl, dass beide Teams gewinnen können. Wir dachten kurz, dass wir wieder da sind und das Spiel gedreht haben. Dann vor den Fans, die einen so pushen, die Freiwürfe in der Overtime zu verwerfen, ist natürlich bitter. So haben wir verloren. Hat nicht sein sollen – ein bisschen Pech war auch dabei, würde ich sagen.“ – sagt Vinzenz Schichl der BOKU Beez zum Game gegen die Uni Wien.

„Trotz allem ist es ein cooles Spiel gewesen und auch ein gutes Spiel von der Uni Wien – verdient gewonnen! Es ist zwar bitter für uns, aber im Endeffekt sind wir dort, wo wir sein wollten: Im Final Four. Wir haben uns die WU als Gegner gewünscht, die WU ist es auch geworden. Dass wir gemerkt haben, dass jeder jeden schlagen kann, wird uns nochmal zusätzlich motivieren. Wir werden uns sicher was aus dem letzten Spiel herausnehmen und in den kommenden Wochen härter daran arbeiten, um wieder besser zusammenspielen und mit mehr Elan in das nächste Spiel reinzugehen. Das wird auch nötig sein, um im Finale zu stehen! Wir sind auf jeden Fall motiviert und werden gut spielen – wir werden da sein! Leider verlieren wir den ein oder anderen aus unserem Team, da das Erasmus-Jahr zu Ende ist, gewinnen aber auch wen zurück. Wir werden ready sein am 14. März! Vielleicht ist das auch ein gutes Omen: Jetzt hatten wir die wichtigen Punkte nicht auf unserer Seite, aber hoffentlich beim nächsten Spiel oder im Finale!“ – fährt Vinzenz Schicht fort.

BOKU vs. WU – welche Uni sich letztendlich ins Finale spielt, werden wir im zweiten Spiel am finalen Gameday erfahren! Freuen kann sich die Community der Beez allemal: Denn neben den Herren, die ihren Fixplatz im Final Four haben, erkämpften sich die Damen bereits das große Finale! Im großen Duell gegen die Ladies der TU Robots wird sich entscheiden, welche der beiden Teams den Pokal mit auf die Uni trägt.

Game 4: TU Robots vs. WU Tigers

© Markus Rist

Sowohl TU Robots, als auch WU Tigers, starteten ungeschlagen und mit der Garantie auf das Final Four in den letzten Gameday der Regular Season! Klar war, dass eines der Teams auch ungeschlagen in den finalen Spieltag einziehen wird! Und das sind wohl die TU Robots, die schon vor dem zweiten Gameday ihren Kampfgeist kundgetan haben.

Platz 1!

„Das Spiel am Sonntag war entscheidend. Wir wussten, dass wir, wenn wir gewinnen, als 1. Platz ungeschlagen ins Final Four einziehen werden. Das heißt: Nicht nur Blindschleichen im Halbfinale als Gegner, sondern auch mehr Zeit bis zum Finale und damit mehr Zeit fürs Vorglühen mit unserer Community auf der TU vor der legendären Afterparty im U4.“ – sagt Leo Micheler der TU Robots.

„Dementsprechend war unsere Motivation top! Der riesige Fanblock der TU hat uns natürlich zusätzliche Power gegeben! Also hier einmal Props an die geilen Robots Fans – ihr wart wie immer spitze! Die nächsten Props gehen raus an die Ringe bei den Körben auf der Schmelz. Die haben geholfen, die Trefferquote der WU so niedrig zu halten – wie im Vorfeld angekündigt – den Letizins der EZB in der Finanzkrise.“ – fährt Leo Micheler, der schon im Vorhinein eine Kampfansage machte, fort.

„Trotzdem war es ein echt kämpferisches und spannendes Spiel. Der WU als Rivale und körperlich stärkeres Team mussten wir mit Taktik, Geschwindigkeit und vor allem Halfcourtshots vom Maximilian Misangumukini dagegenhalten, was schlussendlich wie geplant geklappt hat. Ich bin zufrieden mit unserer Leistung als Team, was wir vor allem unseren Trainern zu verdanken haben, die uns entsprechend auf das Spiel vorbereiteten! Wir sind alle extrem motiviert für das Final Four im März und werden in den Semesterferien beim Apresski und Teambuilding-Trip in Budapest sicher genug Kräfte dafür sammeln, dass der Titel endlich mal wieder auf die TU zurückkommt – wo er hingehört!“ – zeigt sich Micheler nach dem 57:41 Sieg zuversichtlich.

Das stärkste Team der Liga

„Das Spiel am Sonntag gegen die TU war ein Weckruf für uns, dass wir endlich aufwachen müssen. Wenn man nur das Talent betrachtet, sind wir das stärkste Team der Liga. Wir haben es diese Saison aber nur teilweise geschafft, das auch am Parkett zu zeigen. Nachdem der Mak wieder an Board ist, bin ich mir sicher, dass er die Zügel in die Hand nehmen wird und uns zu unserem diesjährigen Ziel führt: Das Championship! Jetzt haben wir etwas Zeit, um unsere Fehler zu finden und auszubessern. Die Teamchemie passt auf jeden Fall, wir sind wie eine Familie und schauen, dass wir jedem Einzelnen den Rücken stärken – komme was wolle! „Respect everybody, fear nobody.“ – heißt die Devise für das diesjährige Final Four! Ich freue mich schon wieder die Stadthalle mit voller Kulisse zu sehen. Das wird auf jeden Fall ein Spektakel, auf das wir uns alle freuen! #WUunite“ – so zeigt sich auch Aldin Avdic der WU Tigers motiviert.

Am 14.03. geht es für unsere 4 Herren- und 2 Damenteams nun um alles! Hier geht’s zum Event und den Matchups!